|
|
Werbung |
|
|
News
|
|
Geschrieben von Die Redaktion
|
|
Monday, 17 July 2006 |
|
Nimm Dir eine Auszeit auf Deinem Weg durchs Netz und gönn' Dir etwas Zeit für einen erholsamen Spaziergang über die blühenden Wiesen der Kulturlandschaft, denn da gibt es einiges zu entdecken! Stöbere in Artikeln und Rezensionen in der Literaturecke und lass dich inspirieren mit welchem neuen Buch du vielleicht schon bald deine Picknickdecke teilen möchtest. Auch unsere CD- und DVD-Tipps wollen Dich durch einen entspannten Tag begleiten. Besuch unseren Kulturkalender oder lehn Dich zurück und lass Dich von neuen Klängen und Informationen in der Rubrik Podcast inspirieren. Blättere in Berichten rund um Theater, Konzerte, Opern... Das Kulturpicknick möchte dich aus Deinen vier Wänden auf die Wiese locken, also nichts wie los, die Decke ausgebreitet und alle Viere von Dir gestreckt! Komm und nimm Platz auf unserer Picknickwiese! Der nächste spannende Artikel ist nur einen Mausklick entfernt... |
|
|
Rezensionen
|
|
Geschrieben von Claudia Hillebrandt
|
|
Sunday, 08 February 2009 |
"Ruhm" zu lesen ohne es mit der "Vermessung der Welt" zu vergleichen, ist schwer möglich. Glücklicherweise ist dies auch nicht nötig, denn "Ruhm" erweist sich in jeder Hinsicht als Gegenstück zu Daniel Kehlmanns Mega-Romanerfolg von vor vier Jahren. In neun Geschichten präsentiert uns der Autor hier dezidiert einen Roman: Ein interessantes erzähltechnisches Experiment, das nicht vollends geglückt erscheint, aber gerade dadurch das große Potential seines Autors enthüllt. |
|
weiter …
|
|
|
Berichte
|
|
Geschrieben von Andrea Glang
|
|
Wednesday, 30 July 2008 |
 Über fünfzig faszinierende Satelliten- aufnahmen der Erde zeigt die vom Gasometer Oberhausen und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raum- fahrt veranstaltete Ausstellung “Das Auge des Himmels”. |
|
weiter …
|
|
|
News
|
|
Geschrieben von Claudia Hillebrandt
|
|
Saturday, 19 July 2008 |
|
"Alle Laster sind zu etwas gut/ Und der Mann auch, sagt Baal, der sie tut." Baal, die Hauptfigur aus einem der frühen Stücke Bertolt Brechts, lässt nichts aus - zumindest für das Empfinden der Zeitgenossen: Er verführt diverse Frauen, verheiratete, verlobte und ledige, er stiehlt einem toten Kollegen den Schnaps, wird Travestiekünstler, lässt seine schwangere Geliebte sitzen, verrät und tötet seinen besten Freund, belügt gar seine eigene Mutter. Freilich, das Provokationspotential dieser frühen Theaterarbeit ist mittlerweile etwas verblasst. Im Göttinger Laientheater "im OP" ist Brechts präsozialistisches Drama jedoch in einer durchaus interessanten und gut gespielten Neuinszenierung noch bis zum 26.07. zu sehen. http://www.thop.uni-goettingen.de
|
|
|
Berichte
|
|
Geschrieben von Claudia Hillebrandt
|
|
Tuesday, 17 June 2008 |
Zugegeben, schon der Titel ist grenzwertig: "Freie Radikale". Soll man zuerst an die derzeit ständig wieder aufflammende 68er-Diskussion denken, Bushs "Achse des Terror" oder ultraliberale Wirtschaftsmodelle? Oder doch lieber an den Schutz, den die Kosmetikindustrie Frauen - aber nicht mehr nur Frauen - und ihrer nicht zuletzt durch den Klimawandel immer akuter bedrohten Gesichtshaut angedeihen lässt? Allzu ernst soll man diesen Titel nach Ansicht der beiden Künstlerinnen nicht nehmen. Und doch passt er auf viel abgründigere Weise zu ihrer Ausstellung im "Kubus" in Hannover, als man nach dem ersten, vielleicht müden Schmunzeln bei einem solchen Kalauer vermuten würde. |
|
weiter …
|
|
|
Rezensionen
|
|
Geschrieben von Alena Diedrich
|
|
Tuesday, 22 January 2008 |
|
Nach Herbert Hindringers Debüt „biete bluterguss & suche das weite“ (2003) übt sich der gebürtige Passauer nun im Vierteltakt lyrisch bedruckter Seiten. Mit „Distanzschule“ ist es Herbert Hindringer erneut gelungen, in seinen Gedichten das alltägliche Grau zum Leuchten zu bringen. „In den Pfützen schwimmt Benzin / Schillernd wie ein Regenbogen“ schreibt Hindringer mit Reinhard Mey und auch Hindringer gehört irgendwie zu den Liedermachern seines Genres. Doch ist es nicht Mey, der sich wie ein roter Faden durch die Zeilen zieht, vielmehr sind es oft leonhard-cohensche oder bob-dylaneske Bilder, die Hindringers sprachlicher Minimalismus heraufbeschwört: „wie flüchten mit dem letzten liter / benzin im tank noch den sonnenuntergang erreichen / es ist nicht wie weinen, es ist viel weniger / als das, es ist das letzte lied des tages“. |
|
weiter …
|
|
|
Rezensionen
|
|
Geschrieben von Claudia Hillebrandt
|
|
Saturday, 05 January 2008 |
Man könnte dieses Buch als Mischung aus Ecos "Der Name der Rose" und den Märchen aus tausendundeiner Nacht bezeichnen. Und hätte damit einerseits etwas über das Lesevergnügen ausgesagt, das der historische Roman des türkischen Nobelpreisträgers Pamuk bereitet. Andererseits hätte man aber die Besonderheit von "Rot ist mein Name" eigentlich verfehlt, das zugleich Kriminalroman, Liebesgeschichte, legendarische Erzählung ist. Und ein kluger Kommentar zum Verhältnis von Orient und Okzident, der Polarisierungen vermeidet, stattdessen Gemeinsamkeiten in der Tiefenstruktur beider kultureller Systeme aufdeckt. |
|
weiter …
|
|
|
Rezensionen
|
|
Geschrieben von Alena Diedrich
|
|
Thursday, 13 September 2007 |
|
 Dirk von Petersdorffs Gedichtband „Die Teufel in Arezzo“ steht unter dem leuchtenden Stern des Franziskus von Assisi. In gereimter Liedform schildert Petersdorff sechs Begebenheiten aus dem Leben des Heiligen, der an ihn gerichtete Erwartungen scheinbar nebenbei auf der Durchreise erfüllt: Auf dem Weg des Franziskus ist „alles bestens, alles easy“. Er vollzieht ein Quellwunder, zähmt den Wolf von Gubbio oder „macht schnell den Text“, der eine Schar düsterer Dämonen vertreiben kann. Dabei wird Franz von Assisis Formel zur Teufelsvertreibung in eine gebundene Sprache überführt: Es wird zur Leistung eines Dichters, mit den richtig gewählten Worten die Teufel aus dem inneren Arezzo zu vertreiben. |
|
weiter …
|
|
|
News
|
|
Geschrieben von Claudia Hillebrandt
|
|
Friday, 07 September 2007 |
Seine Leibesfülle wie seine Musik scheinen eigentlich schon gar nicht mehr recht in diese Zeit zu passen, in der auch Opernstars den größten Erfolg erzielen, wenn sie neben einer passablen Stimme Modelmaße mitbringen, es dafür mit dem sorgfältigen Studium der Partitur aber nicht mehr so genau nehmen. Dennoch ist das Medienecho auf den Tod von Luciano Pavarotti hier in Deutschland erstaunlich groß. Hatte Pavarotti auch die Oper anschlussfähig für die Popkultur gemacht - und rümpften auch viele Opernpuristen die Nase über seine Eventveranstaltungen und geschickten Vermarktungsstrategien -, so blieb er doch stets ein verantwortungsbewusster Künstler, bei dem ausgefeilte Technik und ein quasi-kulinarischer Sinn für Effekte eine perfekte Verbindung eingingen. Und dann diese Stimme! Jürgen Kesting hat ihn einmal als "singendes Erotikon" bezeichnet. Mit dieser Stimme wird Pavarotti im Gedächtnis bleiben - mehr als seine Kollegen Domingo und Carreras. Warm, voll, strahlend war sie perfekt geeignet für die belcantesken italienischen Opernpartien von Rossini bis Verdi. Eine vergleichbare Tenorstimme wird so schnell nicht wieder auf einer Opernbühne zu hören sein! |
|
|
Berichte
|
|
Geschrieben von Claudia Hillebrandt
|
|
Wednesday, 05 September 2007 |
Regelmäßig zum Opernhaus des Jahres gewählt zu werden kann auch zur Belastung werden, setzt diese Auszeichnung die Maßstäbe für die kommenden Spielzeiten doch eher noch herauf, als sie zu verringern oder zumindest auf einem bestimmten Niveau einzupendeln. Eine Herausforderung, die die Oper Frankfurt - auch 2007 wieder durch die Kritik als interessantestes Opernhaus in Deutschland bestätigt - zum Saisonauftakt in diesem Herbst angenommen und mit Bravour gemeistert hat. Die Wiederaufnahme von Guillaume Bernardis Inszenierung der "Nozze di Fgaro" bestätigte eindrucksvoll die hohe Qualität des Frankfurter Musiktheaters. |
|
weiter …
|
|
|
Rezensionen
|
|
Geschrieben von Alena Diedrich
|
|
Sunday, 26 August 2007 |
|
 Zwei blondlockige Kinder vor Stromleitungen, auf denen Schwalben sitzen, und ein blauer Himmel zieren das Cover des ersten langen Prosatextes Dirk von Petersdorffs. Es sind die Zwillinge Max und Luise, von deren ersten Lebensmonaten das neue Buch „Lebensanfang“ handelt. Auf sehr ehrliche und klischeelose Weise sowie in gewohnt lyrischer Sprache zeichnet Petersdorff ein liebevolles Bild seiner jungen Familie, bestehend aus dem Erzähler, seiner Frau Sandra und den beiden Zwillingen. Er beschreibt sehr anschaulich „wie schwierig der Anfang ist, wie mühsam man vorankommt, wie lange einer lernen muss und wie die Dinge sich sperren. Am Anfang bekommst du nicht einmal einen Daumen und Zeigefinger um einen Bauklotz." |
|
weiter …
|
|
| | << Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>
| | Ergebnisse 1 - 21 von 31 | |
|