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Geschrieben von Claudia Hillebrandt
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Saturday, 19 July 2008 |
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"Alle Laster sind zu etwas gut/ Und der Mann auch, sagt Baal, der sie tut." Baal, die Hauptfigur aus einem der frühen Stücke Bertolt Brechts, lässt nichts aus - zumindest für das Empfinden der Zeitgenossen: Er verführt diverse Frauen, verheiratete, verlobte und ledige, er stiehlt einem toten Kollegen den Schnaps, wird Travestiekünstler, lässt seine schwangere Geliebte sitzen, verrät und tötet seinen besten Freund, belügt gar seine eigene Mutter. Freilich, das Provokationspotential dieser frühen Theaterarbeit ist mittlerweile etwas verblasst. Im Göttinger Laientheater "im OP" ist Brechts präsozialistisches Drama jedoch in einer durchaus interessanten und gut gespielten Neuinszenierung noch bis zum 26.07. zu sehen. http://www.thop.uni-goettingen.de
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Geschrieben von Claudia Hillebrandt
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Friday, 07 September 2007 |
Seine Leibesfülle wie seine Musik scheinen eigentlich schon gar nicht mehr recht in diese Zeit zu passen, in der auch Opernstars den größten Erfolg erzielen, wenn sie neben einer passablen Stimme Modelmaße mitbringen, es dafür mit dem sorgfältigen Studium der Partitur aber nicht mehr so genau nehmen. Dennoch ist das Medienecho auf den Tod von Luciano Pavarotti hier in Deutschland erstaunlich groß. Hatte Pavarotti auch die Oper anschlussfähig für die Popkultur gemacht - und rümpften auch viele Opernpuristen die Nase über seine Eventveranstaltungen und geschickten Vermarktungsstrategien -, so blieb er doch stets ein verantwortungsbewusster Künstler, bei dem ausgefeilte Technik und ein quasi-kulinarischer Sinn für Effekte eine perfekte Verbindung eingingen. Und dann diese Stimme! Jürgen Kesting hat ihn einmal als "singendes Erotikon" bezeichnet. Mit dieser Stimme wird Pavarotti im Gedächtnis bleiben - mehr als seine Kollegen Domingo und Carreras. Warm, voll, strahlend war sie perfekt geeignet für die belcantesken italienischen Opernpartien von Rossini bis Verdi. Eine vergleichbare Tenorstimme wird so schnell nicht wieder auf einer Opernbühne zu hören sein! |
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Geschrieben von Claudia Hillebrandt
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Sunday, 15 October 2006 |
Blätter rascheln und fallen zu Boden, werden bunt, dann braun und gammelig und erinnern uns daran: Der nächste Winter kommt bestimmt. Und damit für viele auch die nächste Winderdepression. Sollten Sie aber aus irgendwelchen Gründen nicht (genug) depressiv werden - trotz Lichtmangel, kahlen Bäumen und Kälte -, empfehlen wir Ihnen als Klassiker, der noch jeden dieser hoffnungslosen Glücksfälle beseitigen konnte, Paul Watzlawicks "Anleitung zum Unglücklichsein". Mit Hilfe dieses Buches können auch Sie stolz verkünden: "Ja, ich leide an Winterdepression." Und sich mit mindestens einem Dutzend Zeitschriften eindecken, die wertvolle Tipps zum Problem liefern. Wer nach der Lektüre von Watzlawick immer noch nicht in der Lage ist, sich sowohl im Beruf wie auch im Privatleben und speziell in der Liebe, absolut unglücklich zu fühlen, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Er bleibt ein gesellschaftlicher Außenseiter... |
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Geschrieben von Hanna Stegbauer
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Friday, 25 August 2006 |
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Neben dem berühmteren Pompeji wurde beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n.Chr. auch die römische Stadt Herculaneum 25 Meter tief unter Vulkanasche und heißer Lava verschüttet. Auch dort erlosch alles Leben durch die heißen Wolken aus Gas und Asche, die sich in Sekundenschnelle herabsenkten. 1709 wurde die begrabene Stadt durch einen Zufall entdeckt. Erschwert werden die Ausgrabungen bis heute dadurch, dass das antike Herculaneum zum größten Teil direkt unter dem modernen Ercolano liegt. Die Exponate aber, die noch bis zum 1. November 2006 in einer aufregenden Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung München zu sehen sind, verdienen alle Beachtung. http://herculaneum-ausstellung.de
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Geschrieben von Die Redaktion
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Monday, 17 July 2006 |
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Nimm Dir eine Auszeit auf Deinem Weg durchs Netz und gönn' Dir etwas Zeit für einen erholsamen Spaziergang über die blühenden Wiesen der Kulturlandschaft, denn da gibt es einiges zu entdecken! Stöbere in Artikeln und Rezensionen in der Literaturecke und lass dich inspirieren mit welchem neuen Buch du vielleicht schon bald deine Picknickdecke teilen möchtest. Auch unsere CD- und DVD-Tipps wollen Dich durch einen entspannten Tag begleiten. Besuch unseren Kulturkalender oder lehn Dich zurück und lass Dich von neuen Klängen und Informationen in der Rubrik Podcast inspirieren. Blättere in Berichten rund um Theater, Konzerte, Opern... Das Kulturpicknick möchte dich aus Deinen vier Wänden auf die Wiese locken, also nichts wie los, die Decke ausgebreitet und alle Viere von Dir gestreckt! Komm und nimm Platz auf unserer Picknickwiese! Der nächste spannende Artikel ist nur einen Mausklick entfernt... |
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